testi, materiali e opere teatrali di Christian Kühne
contatto: kuehne.sprachfehler@gmail.com
Überall die Vereinnahmung des irgendwie und grad noch recht,
aber uns (also mir, der Wahnsinnige war eingeschlafen) war’s grundsätzlich scheißegal, denn wir (also ich, aber es hätte ohne ihn nicht sein können, nicht passieren dürfen) waren ja auf der Reise.
Die Tage verstrichen, das Geschäft lief reibungslos weiter –
bis zu diesem einen Nachmittag, an dem das sensible Kind unter unser aller Augen in Vaters Metzgerei auf die blutüberlaufene Theke stieg
und lauthals zur Neu-Errichtung der Österreich-Ungarischen Donaumonarchie aufrief.
Opera teatrale. Testo originale in italiano e traduzione tedesca.
La prima pubblicazione del teater der sprachfehler. Contiene i testi teatrali ROST, Brücken ins Schwarze e DER CHRISTUSKOMPLEX.
Introduzione di Christian Kühne, postfazione di Andreas Jähnert.
Natur ist sowieso Out. Das weißt du noch nicht, das kannst du nicht wissen, du bist ja nicht vom Fach. Linfatika, die künstliche Befruchtung unserer Mutter Erde, das Sprungbrett unsrer Zukunftsvisionen, das Einmaleins der hiesigen Landwirtschaftsliteratur, LINFATIKA.
Ich habe Dich, Euch, habe mich verlassen und wiedergefunden.
Ich habe gelernt, wie man zu lieben hat und allmählich habe ich es wieder vergessen.
Was wird zurückbleiben, was bleibt von dieser Krankheit, die ich allmählich wieder zu fürchten beginne?
L’amore, ripensandoci, mi ricorda i giochi con le farfalle da bambina. Se acchiappi una farfalla, da bambina non la ferisci mai, e quando la lasci libera vola via subito. Se, però, cerchi di catturare una farfalla da adulta, spesso le spezzi le ali al primo tentativo. Così non riesce più a volare e muore. Ancora non capisco cos’è che facevo diversamente, allora. Forse da bambina semplicemente non ci pensi. O non ti rendi conto di cosa vuol dire spezzare le ali a qualcuno.
Collaborazione del theater der sprachfehler con il circo cambogiano Phare Ponleu Selpak.
Sicher gibt’s Momente, da wird’s mir da drinnen ganz eng und da weht so ein starker Wind, da denk ich mir dann, ob du das auch so stark empfindest, ob das überhaupt von einem anderen Menschen so stark nachempfunden werden kann, weil ich es ja selbst schon so wahnsinnig stark vorempfunden habe, dass es gar nicht anders geht. Dann denk ich mir kurz, ich bin ganz allein auf dieser Welt…
ERSTER: Schau uns an. Nur aus Angst vor der allerletzten Blamage stehen wir hier an seinem Kreuz und streiten uns um eine Erklärung, die es nicht gibt.
Erst seit dem Anfang weiss ich:
Es gibt ein Ende.
Vor dem Anfang sah ich kein Ende.
Ich sah nur den Anfang.
Was werde ich nach dem Ende sehen?
Am vierten Mai 1999 wurde eine Frau französischer Herkunft in das Franziskanerspital an der Hauptstraße eingeliefert. Ihre Schreie waren bis am nahen Marktplatz zu hören…
arriverà qualcosa da scaricare?